48 Stunden sind vergangen. 48 Stunden in denen sich meine Stimme noch nicht wieder erholen konnte von dem ungemein gelungenen Flashmob Zusammentreffen Dutzender Gleichgesinnter. Wer aufmerksam auf Twitter die Aktion verfolgt hat, den Spreeblick und Nerdcore las und sich mittlerweile die Verwunderung über die Entstehung des wundersamen Hashtags #uasy aus den Augen gerieben hat, mag sich fragen, wo denn eigentlich nun dieses ominöse Plakat steht, dass den Anlass zu solcherlei Tun gegeben hat?

Das Plakat zum Mem
Sollten wir nicht lieber fragen “stand”? Denn das Motiv des begnadeten “Spani3r”, welches ursprünglich in der Spitalerstraße in Hamburg zu finden war, entzieht sich den mannigfaltigen Pilgerströmen durch schlichte Abwesenheit.
Aber Deutschlands bekanntestes Wahlplakat ist nicht einfach verschwunden!
Quellen behaupten, dass es zu einer Wohltätigkeitstour aufge-brochen sei, weil es nach Höherem, Sinnvollerem strebt, als für das einstige Kommen der Kanzlerin zu werben. Zu diesem Zweck hat es an die Kanzlerin ein Abschiedsgeld gezahlt und 10 Euro überwiesen an die Deutsche Bank Berlin, BLZ: 100 700 00, Konto: 9 000 555 01 , Verwendungszweck: “und alle so: Yeaahh”
Und so begibt es sich, dass das Plakat, dass sich so tapfer den Platz mit den Hamburger Berbern und von der Politik Vergessenen geteilt hat, seinen neuen Freunden etwas Gutes tun will und sich nun für eine Spende an das CaFee mit Herz auf ebay selbst versteigert: “Das CAFÉE mit Herz ist ein Treffpunkt auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses in Hamburg/St. Pauli, das den armen, arbeits- und obdachlosen Menschen aus Hamburg als tägliche Anlaufstelle und sozialer Hafen dient.” Diesen Spendenzweck hat das Plakat sich mit dem Spani3r zusammen ausgedacht. Ziemlich clever!
Wie ich höre, hat es nichts dagegen, wenn auch CDU-Mitglieder Gebote abgeben um es dem Fundus des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zuzuführen. Dort könnte man es dann bewundern neben einem 68er-Wasserwerfer, dem Haftbefehl für Erich Honecker und der ersten Green Card für einen ausländischen Arbeitnehmer.
“und alle so: drei, zwei, eins…”
NB: Eine Selbstanzeige des Herbergsvaters bei der nächsten Polizeiwache seines Vertrauens wegen Gewährung von Asyl für einen politisch verfolgten Gegenstand erfolgt kurzfristig.
3 Comments
wo parkt denn dein auto. dann klau ich dir das äh dann schicke ich das auf wohltätigkeitstour und überweise dir irgendeinen in meinen augen angemessenen betrag auf dein konto als abschiedsgeld.
Leider habe ich nur zwei alte VW Busse, die eh weg müssen. Wenn Du bitte so nett wärst … Standort gebe ich Dir nach Geldeingang eiens angemessenen Betrages gern auf.
ich hätt noch ein paar erbsen im glas für thomas – vielleicht lernt er ja beim zählen, das wesentliche zu schätzen
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[...] September 2009 um 14:33 · Gespeichert unter Intelligenzmastanlage Auf Klinkhart.com gibt es derzeit folgende Aktion (hier Zitat von der Seite): 48 Stunden sind vergangen. 48 Stunden [...]
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